Reduzierung von Einwegverpackungen

Die Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und SPD beantragen:
Der Rat der Stadt Porta Westfalica möge beschließen: Die Stadt Porta Westfalica prüft ihren Verbrauch an Einwegverpackungen und sonstigen Einwegartikeln, insbesondere aus Plastik, und reduziert diesen auf ein Minimum. Stattdessen sollen Mehrwegverpackungen und -artikel genutzt werden oder, wo dies möglich ist, ganz auf eine Verpackung verzichtet werden. Die StadtPortaWestfalicasolldamitaucheinVorbildfürihreEinwohnerseinundeinZeichenfür ein ökologisches Bewusstsein und den Schutz der Umweltsetzen.

Begründung:
Dass der Verbrauch an Plastik und anderen Einwegverpackungen erhebliche Auswirkungen auf Menschen und Umwelt hat, ist inzwischen unbestreitbar. In der Natur verrottet Plastik erst nach vielen hundert Jahren. Achtlos weggeworfenes Plastik findet sich am Wegesrand, in Flüssen und Bächen und später in den Meeren wieder, im Pazifik schwimmt bereits ein 1,6 Millionen Quadratkilometer großer Müllstrudel. In Fischen und anderen Meerestieren sowie in Wasser und Meersalz steckt oft Plastik oder Mikroplastik. Über die Nahrungskette gelangen die Plastik- partikel auch zum Menschen, die gesundheitlichen Auswirkungen sind nochunerforscht.

Darüber hinaus verbraucht die Herstellung von Einwegverpackungen wertvolle Rohstoffe und erzeugt klimaschädliches CO2.

Die Stadt Porta Westfalica soll daher prüfen, welche Einwegverpackungen in ihrem Verantwor- tungsbereich verwendet und durch umweltfreundliche Alternativen ersetzt werden können. Ein einfaches und anschauliches Beispiel sind die kleinen Portionspackungen für Kaffeesahne im Ratssaal. Über die Ergebnisse der Prüfung und die durchgeführten Veränderungen ist dem Rat im Laufe des Jahres 2019 zu berichten.

gez.
Dirk Rahnenführer              MarcWeber

20190612_Antrag SPD-Grüne_Reduzierung Einwegverpackungen

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